Schauspielerin · Model · Sängerin · Synchronsprecherin

Biographie · Model, Schauspielerin, Sängerin & Synchronsprecherin

Wer bin ich?

Mein Name ist Rufina Neumann, ich komme aus der wunderschönen Hauptstadt Berlin und bin 1989 in Gulistan / Usbekistan (Mittelasien) geboren. Ich bin auch bekannt unter dem Künstlername Jod! J.ean [Jodi Jean] als vielseitige Künstlerin – Model, Schauspielerin, Sängerin und Synchronsprecherin. Mein Künstlername entstand durch zwei diverse Faktoren – einmal durch die Schauspielerin “Jodie Foster” und ihren Film “Die Fremde in dir” (da ich mich mit ihrer Rolle aus ihrem Film in bestimmten Sequenzen identifizieren kann) und einmal durch das Naschen von den bunten “Jelly Belly Beans” 🙂

Auf dem Weg nach Deutschland..

Im Oktober 1992 siedelte ich zusammen mit meiner leiblichen Mutter nach Deutschland um und wuchs somit hier seit meiner Kindheit auf – erst zehn Jahre in Bayern, dann zehn Jahre in Baden-Württemberg. Meinen leiblichen Vater hatte ich nie wirklich kennengelernt. In meiner Kindheit nahm ich an zwei sehr sportlichen Aktivitäten teil. Meine Passion waren das Tanzen für kleine Mäuse auf diversen Turnieren in Wasserburg am Inn und Umgebung sowie das Schmelzen des Eises durch Schwingen der Beine und Füße mit den Schlittschuhen in der Kunsteishalle in Rosenheim. Jedoch durch eine Veränderung in der familiären Konstellation, durfte ich diese Aktivitäten nicht mehr weiter verfolgen – Ein Umzug von der geliebten Wohngegend zerriss meine Kindheitsträume.

Auch mein musikalisches Interesse zeigte sich bereits während den ersten Lebensjahren. Mit 9 Jahren begann ich die Instrumente Klavier, Keyboard und Akkordeon zu spielen und mit 14 Jahren schrieb ich meine ersten Texte – jedoch verlor ich leider allzu schnell den Faden dazu.

Wenn man seinen eigenen Wert und jeglichen Halt verliert.. 

Mit 15 Jahren mangelte es bei mir sehr stark an Selbstbewusstsein. Als Brillenträgerin und Klassenbeste hatte ich enorm schlechte Chancen neue Freunde in der Schule zu finden – Mobbing und körperliche Gewalt waren fortan an der Tagesordnung. Bereits in meiner Kindheit durfte ich sehr viel Leid erfahren, doch seit meinem 13. Lebensjahr dann auch am eigenen Körper. Hausgewalt und tägliche Kommunikationsprobleme durch meine Erzeugerin und ihrem damaligen Lebenspartner stürzten meine innerliche Welt. Um mich nicht völlig aus dem Leben zu verlieren, suchte ich nach einer Möglichkeit, die mich weiter leben lässt und mir ein neues Selbstbewusstsein schenkte.

Ich werde auferstehen wie ein Phönix aus der Asche..

Ich versuchte mich im Modelgeschäft und machte als Newcomerin die ersten Erfahrungen. Meine Wandlungsfähigkeit, Posensicherheit und Ausdrucksstärke verhalfen mir zu vielen Buchungen bei den verschiedensten Projekten – auf positive Referenzen folgten auch einige Enttäuschungen, was mich alles in allem erfahrener und taffer werden ließ.

Im Juni 2006 versuchte ich mein Glück als angehende Sängerin bei der Castingshow “Popstars – Neue Engel braucht das Land” – doch leider wurde mein Talent nicht erkannt.

Mit 18 Jahren zog ich von zuhause in meine erste eigene Wohnung um, nachdem ich im Sommer 2007 – aufgrund der schweren familiären Probleme – nach Spanien verschwand. Nachdem ich wieder zurück kehrte, begann ich daraufhin im November 2007 erneut Texte zu schreiben, was dazu führte, dass ich bereits im Januar 2008 meine aller erste Aufnahme einer Hook (Refrain) für einen Track des Rappers Pasha A. aufnehmen durfte. So sammelte ich durch die weitere Probeaufnahme meiner Stimme verschiedene Featurings und neue Kontakte.

Wenn Musik die Wunden anfängt zu heilen..

Zum damaligen Zeitpunkt lernte ich auch meine große Liebe, Freund und Rapper namens Forty-Four kennen und wir gründeten daraufhin die Duett Band “JaFF MuziQ” – Eine Band deren Texte einfach zum mitfühlen waren. Mit der Zeit folgten auch die ersten richtigen Tracks und zeitgleich auch eine EP (kleines Freealbum) “Laute Blindenschrift” unserer kleinen Duett Band. Mit unserem beliebtesten Track „Verlorene Kindheit“ verzeichneten wir in kürzester Zeit rund 7.000 Aufrufe.

Im Anschluss zum 27. September 2oo8 erschien nicht nur das Release Album “Keine Liebe” von dem Berliner Rap-Künstler Arik und mir auf seinem 2. Soloalbum “Identitätskrise”, sondern auch mein erster, kleiner Liveauftritt als Sängerin in einem Jugendhaus in der Nähe von Ulm.

Aus besonderen internen Gründen, trennte sich dann Anfang November 2009 unsere Duett Band “JaFF MuziQ”. Weitere Aufnahmen wurden leider nicht mehr produziert – jedoch gibt es noch alte Aufnahmen aus dieser Band sowie andere Tracks hier in der Playlist auf YouTube zu hören – u. a. auch mein eigener, nie zu Ende gebrachter Solotrack “Leb’ dein Leben“.

Eine neue weitere berufliche Aktivität..

2010 entdeckte ich dann die Schauspielerei für mich. So versuchte ich mich zum ersten Mal als Komparsin beim Musikvideodreh vom Dj-Duo “Syke‘n‘Sugarstarr” mit der Sängerin “Alexandra Prince”; später konnte man mich dann auch unter anderem bei “Verbotene Liebe”, “GZSZ”, “Anna und die Liebe”, „Doctor’s Diary“ sowie in diversen Kinofilmen wie “Die Unsichtbare“, „Kaddisch für ein Freund” und der Webserie „VIVA BERLIN!“ sehen.

Genau am 9. Januar 2011 – an meinen 22. Geburtstag – erschien das offizielle Musikvideo “The Letter R Stands For Recommencement” von der Band “SPLIT”. Hier wirkte ich als Schauspielerin in der Hauptrolle „Die Nebenbuhlerin im Bett” mit. Man könnte glatt sagen: Vielen lieben Dank für dieses wunderschöne Geburtstagsgeschenk 🙂

Meine erste Kino-Premiere..

Zwei Jahre später, ein Tag nach meinem 24. Geburtstag – am 10. Januar 2013 – durfte ich zu meiner ersten Kinopremiere zu „Bela Kiss: The Prologue“ gehen. In diesem Film übernahm ich die Nebenrolle „die Geliebte / weiblicher Hotelgast“ als Schauspielerin. Es war mir eine sehr große Ehre, dass ich in diesem Film mitwirken durfte. Ich danke dem ganzen Filmteam für diese unvergessliche Drehzeit 🙂

Im September 2012 zog ich dann vollständig in die Hauptstadt Berlin um, denn in Hinsicht auf Schauspiel- & Modeljobs war für mich Berlin der ideale Ort, um mich in diesen Bereichen weiterzuentwickeln. 2013 durfte ich dann auch im populären Musikvideo zu „Narben“ von Alligatoah die Rolle einer Krankenschwester als Komparsin übernehmen. Eine weitere Mitwirkung fand zum Musikvideo “Liebe ist meine Rebellion” von Frida Gold statt, in dem ich als Tänzerin mitwirkte. Kurze Zeit später erfuhr ich, dass ich schwanger bin und wurde noch in der Frühschwangerschaft alleine sitzen gelassen. 2014 bekam ich dann mein allererstes Kind und bin seither eine alleinerziehende Mama. Auch wenn für mich die Rolle als Mama komplett neu war, habe ich so gut wie möglich mich versucht damit zu arrangieren und mein Leben täglich aufs neue zu meistern.

Wenn die Taten nach mehr als dreizehn Jahren enden, aber die Schmerzen immernoch bleiben..

Was sehr viele nicht wissen: Ende Mai 2015 setzte ich der Hausgewalt gegenüber mir endlich ein klares Ende und eine Stimme – denn kein Mensch hat das Recht mit mir, auf eine bestimmten Art und Weise falsch umzugehen! Und nein, diese häusliche Gewalt stammte nicht nur von der Seite eines Mannes – sondern zum größten Teil und in erster Linie von einer Frau! – Fakt ist: Gewalt ist eindeutig keine Lösung!

Seit dem allerletzten Vorfall habe ich natürlich eine gewisse Zeit für mich gebraucht, um wieder zu genesen – was aber nicht heißt, dass damit alle innerlichen Wunden komplett geheilt sind. Als es mir körperlich wieder einigermaßen besser ging, beschäftige ich mich seither sehr intensiv mit verschiedenen Modelshootings und der Schauspielerei. Die Arbeit im schauspielerischen Bereich bereiten mir sehr viel Spaß, denn auch hier lerne ich immer neue, interessante Menschen kennen und durch die verschiedenen Einsätze als Komparsin und Darstellerin in diversen Rollen und Projekten, konnte ich bereits einige Fähigkeiten erlernen sowie sehr viele Erfahrungen sammeln.

Das beste Projekt, an dem ich jemals arbeiten werden, bin ich selbst..

Im Jahr 2018 belegte ich zu meiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung und allgemeinen Weiterentwicklung im Bereich Schauspiel zwei Schauspielkurse für Anfänger sowie Fortgeschrittene bei der Schauspielschule „Acting People“ in Berlin-Kreuzberg. Diese habe ich mit Bravour bestanden (Zertifikate vorhanden). Sie verhalfen mir, mich neu kennenzulernen und das beste aus mir rauszuholen.

2019 ergatterte ich anschließend meinen ersten Job im Bereich Synchronsprechen für den Netflix Film „Skylines“. Hier durfte ich meine Stimme für ein paar Sequenzen leihen. Da mir die Arbeit im Tonstudio nicht ganz unbekannt ist, reizte es mein Interesse am Synchronsprechen noch mehr. Im Februar 2020 nahm ich dann an einem Workshop für Synchronsprechen in der DeutschePOP in Berlin teil – begleitet wurde dies vom Schauspieler Fabian Harloff.

Meine zweite Kino-Premiere..

Einige Monate später durfte ich am 16. Juli 2020 zu meiner zweiten Kinopremiere zu “Berlin Alexanderplatz” von Burhan Qurbani in die Kinos. Hier übernahm ich die Nebenrolle “die Prostituierte” im Zusammenspiel mit Reinhold (gespielt von Albrecht Schuch), die während der Handlung vom Reinhold misshandelt bzw. fast umgebracht wird. Es war mir eine große Ehre, dass ich diese Rolle spielen durfte und eine neue Erfahrung dadurch sammeln durfte – herzlichen Dank an Burhan Qurbani & das Sommerhaus Filmproduktion Team 🙂

Wie geht es nun weiter?

Nun strebe ich ab 2020 weitere Workshops im Bereich Synchronsprechen & Camera Acting an und bin als Model, Schauspielerin, Sängerin sowie Synchronsprecherin auf weitere zukünftige Projekte und jede gemeinsame Zusammenarbeit sehr gespannt 🙂

Weitere Einblicke zu mir als Model, Schauspielerin und Sängerin findet ihr unter den Referenzen. Schaut euch gerne auf meiner Website um.

Bis bald, alles gute, eure Rufina 🙂

P.S. Ich bin dankbar dafür, dass ich so eine starke Frau und Persönlichkeit bin. Ich danke meinem Ehrgeiz, Wille, Disziplin und Durchhaltevermögen!

Danksagung

Ich danke allen Personen da draußen, die ich bisher in meiner ganzen Laufbahn kennenlernen durfte, die mich von Beginn an unterstützt und motiviert haben meinen Weg zu gehen und die ich positiv in meinen Gedanken behalten habe. Danke, dass es euch gibt! 🙂